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Großhandelsmarktplätze und Skaleneffekte

In Anlehnung an die Produktionstheorie nehmen wir uns heute die Freiheit heraus, um paar interessante Gesichtspunkte zu vergegenwärtigen, die sich mit möglichen Skaleneffekten auf Großhandelsmarktplätzen befassen. Einfacher gesagt: „Mach mehr, dann ist es effizienter“.

Diese Effekte können sich auf beiden Seiten der Handelsbeziehung Verkäufer: Einkäufer zeigen. Auf der Verkäuferseite zeigen sich solche Effekte vor allem in dem Verkauf größerer Verpackungseinheiten. Anders als im Endkundengeschäft ist es im Großhandel üblich, in Verpackungseinheiten, Paletten oder Containerladungen zu handeln. Das bedeutet im Gegensatz zum Einzelverkauf natürlich immense Ersparnisse in Verkaufshandlungen und –verhandlungen, in der Logistik und den After-Sales-Services oder Reklamationen.

Neben diesem weithin bekannten Effekt äußert sich dieser auf einem Großhandelsmarktplatz insbesondere im Restposten-, Retouren- oder Palettenwarenbereich. Gerade, wenn bspw. Retouren gemischt auf einer Palette verkauft werden können, fällt hier auch die separate Erfassung in der Warenwirtschaft oder im Online-Shop weg. Das letztere wäre nicht nur müßig, sondern auch zeitaufwändig und somit kostenintensiv.

Auch für Käufer gibt es Potential für Skaleneffekte auf Großhandelsmarktplätzen

Für Einkäufer greifen wir einfach eine Frage auf, die häufig an unseren Kundenservice gestellt wird: „Sind die auf RESTPOSTEN.de veröffentlichten Preise Festpreise?“. Natürlich besteht hier ein grundlegender Unterschied zu weithin bekannten Online-Auktionshäusern, denn Auktionen gibt es auf unserem Großhandelsmarktplatz nicht. Der Verkäufer äußert somit faktisch einen Festpreis, der aber in der Regel verhandelbar ist.

Eine sehr gute Verhandlungsposition sichert sich der Einkäufer dann, wenn er mehr abnehmen möchte, als es die Mindestabnahmemenge des Verkäufers vorgibt. Denn dann kommen für den Anbieter die oben angeführten positiven Skaleneffekte zum Tragen: Weniger Kunden, die bearbeitet werden müssen, weniger Arbeit im Versand und der Disposition, vereinfachte Buchhaltung und im Optimalfall sicherere Zahlung.

Nachfrager können dieses Potential aber nur begrenzt beurteilen, denn schließlich sitzen sie nicht „im Kopf“ des Verkäufers und können dessen Kalkulationen auch nicht nachvollziehen. Deswegen ermutigen wir als Betreiber des Großhandelsmarktplatzes RESTPOSTEN.de Verkäufer immer wieder, entsprechende Rabattstaffeln in Ihre Angebote einzufügen. Denn hiermit geben Sie den Nachfragern die Möglichkeit, auf erweiterten Informationen basierend zu kalkulieren – was nicht selten in einer erhöhten Abnahmemenge resultiert. Auf diese Art und Weise profitieren beide Seiten: Der Anbieter verkauft eine größere Menge und hat in der Abwicklung weniger Arbeit, der Nachfrager kann mit einer größeren Gewinnmarge kalkulieren – dem gegenüber stehen lediglich ein erhöhter Kapitalabfluss und erhöhter Lagerbedarf.

Natürlich besteht auch ohne dezidierte ausgewiesene Rabattstaffel die Möglichkeit, über Mengenrabatte zu sprechen – Fragen kostet nix.