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Test: Die besten Großhandelsmarktplätze 2012

Die bekannte Zeitschrift “Internethandel” hat in Ihrer Ausgabe 6/2012 einen Bericht über die aus ihrer Sicht besten Großhandelsmarktplätze 2012 veröffentlicht. Unserer Meinung nach unbedingt lesenswert, und nicht nur weil der Großhandelsmarktplatz RESTPOSTEN.de wie auch in den letzten Jahren hier zu den Testsiegern gehört und als reichweitenstärkster Großhandelsmarktplatz aus der Berichterstattung hervorging.

Reichweite ist natürlich für einen Online-Marktplatz eines der wichtigsten Kriterien, denn ohne viele Besucher, die nicht nur als Karteileichen geführt werden, sondern die den Marktplatz rege frequentieren, entfaltet sich keine ebenso dynamische Handelstätigkeit. Insofern ist Reichweite eine Grundvoraussetzung für die Zufriedenheit von Verkäufern und Einkäufern. Nur so können sich die bekannten Netzwerkeffekte entfalten, die einem Online-Marktplatz überhaupt erst seine Daseinsberechtigung geben: Handelstätigkeit, Masse an aktuellen Angeboten, Möglichkeiten des Preisvergleichs, Kommunikation, Entfaltung neuer Geschäftsbeziehungen usw.

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Großhandelsmarktplätze und Transparenz

Wie wir in früheren Artikeln schon festgehalten haben, ist eine wesentliche Funktion von Großhandelsmarktplätzen im Internet die Reduzierung von Informationsasymmetrien – einfacher gesagt: Des Informationsvorsprungs einer Partei/eines Handelspartners gegenüber dem anderen Handelspartner.

Eine Anforderung an die Transparenz eines Großhandelsmarktplatzes ist natürlich die Offenlegung, wer der Betreiber des Marktplatzes ist – bspw. im Impressum. Diese grundlegende Anforderung betrifft nicht nur Großhandelsmarktplätze, sondern alle wirtschaftliche genutzten Websites und ist in Deutschland umfassend gesetzlich geregelt.

Eine ähnliche Transparenz ist auch für Gebühren, die für die Nutzung des Marktplatzes in Rechnung gestellt werden wünschenswert und Voraussetzung für eine seriöse Einschätzbarkeit durch die Nutzer. Auch diese Anforderung ist gesetzlich geregelt, bietet aber Grauzonen , die von einigen unserer Meinung nach unseriösen Marktteilnehmern ausgenutzt werden. Dies geht bis hin zu technischen Maßnahmen, durch die die Beweissicherung im Missbrauchsfall erschwert wird, wie bspw. die Einblendung von Hinweisen auf die Kostenpflichtigkeit eines Marktplatzes oder einer Website, erst nachdem der Nutzer die Akzeptanz der AGB abgehakt hat. Solche Verhaltensweisen bilden zum Glück nicht die Regel, sondern die Ausnahme – aufpassen muss man aber trotzdem.

Von diesen Marktplatz-seitigen Betrachtungen abgesehen, besteht die große Transparenz eines Großhandelsmarktplatzes darin, Preise einfach und effizient vergleichbar zu machen und so Transaktionskosten – insbesondere Suchkosten – zu reduzieren. Diese Möglichkeit besteht natürlich nur, wenn die Produktbasis des Marktplatzes ausreichend groß und aktuell gehalten ist. Dem Nutzer bringt es nichts, wenn er ein Produkt von heute mit einem Angebot von 2008 vergleicht, insbesondere in Branchen mit schnellem Preisverfall wie dem EDV-Sektor. Solche veralteten Angebote bergen sogar die Gefahr der Wahrnehmungsverzerrung, denn bei oberflächlicher Betrachtung hat das neue Angebot im Vergleich dann einen immensen Preisvorteil. Auf der anderen Seite könnte ein neues Produkt, bspw. bei steigenden Rohstoffpreisen in der Herstellung, auch einen Preisnachteil haben. Transparent gemachte Aktualitäts-Mechanismen wie der automatischen Deaktivierung von Angeboten nach 60 Tagen auf RESTPOSTEN.de stellen eine solide und aktuelle Datenbasis sicher.

Damit das Sortiment auch von Interessenten eingeschätzt werden kann, die noch nicht Mitglied des Marktplatzes sind, müssen diese Preise auch für diese Gruppe offen einsehbar sein – ansonsten würde der Interessent mit der Mitgliedschaft die „Katze im Sack“ kaufen.

Etablierte Großhandelsmarktplätze wie RESTPOSTEN.de veröffentlichen zudem für ihre Mitglieder die Kontaktdaten des Gegenübers – Lieferanten bzw. Käufer . Diese Transparenz in Sachen des Handelspartners ermöglicht es, direkt miteinander zu kommunizieren, zu verhandeln oder auch eigeninitiativ die Seriosität des Geschäftspartners abzuklopfen – Dinge, die in dieser Konsequenz und in der Regel bei anonymisierten Geschäftsprozessen nicht möglich sind und Unsicherheit verstärken – insbesondere im Hinblick auf einen möglichst reibungslosen Geschäftsverlauf vor Abschluss einer Transaktion. Die Transparenz eines etablierten Großhandelsmarktplatzes reduziert dergestalt die Risikokosten einer Transkation und stärkt das Vertrauen – was nur im Sinne der Bildung langjähriger, gewinnbringender Geschäftsbeziehungen ist.

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Großhandelsmarktplätze und Skaleneffekte

In Anlehnung an die Produktionstheorie nehmen wir uns heute die Freiheit heraus, um paar interessante Gesichtspunkte zu vergegenwärtigen, die sich mit möglichen Skaleneffekten auf Großhandelsmarktplätzen befassen. Einfacher gesagt: „Mach mehr, dann ist es effizienter“.

Diese Effekte können sich auf beiden Seiten der Handelsbeziehung Verkäufer: Einkäufer zeigen. Auf der Verkäuferseite zeigen sich solche Effekte vor allem in dem Verkauf größerer Verpackungseinheiten. Anders als im Endkundengeschäft ist es im Großhandel üblich, in Verpackungseinheiten, Paletten oder Containerladungen zu handeln. Das bedeutet im Gegensatz zum Einzelverkauf natürlich immense Ersparnisse in Verkaufshandlungen und –verhandlungen, in der Logistik und den After-Sales-Services oder Reklamationen.

Neben diesem weithin bekannten Effekt äußert sich dieser auf einem Großhandelsmarktplatz insbesondere im Restposten-, Retouren- oder Palettenwarenbereich. Gerade, wenn bspw. Retouren gemischt auf einer Palette verkauft werden können, fällt hier auch die separate Erfassung in der Warenwirtschaft oder im Online-Shop weg. Das letztere wäre nicht nur müßig, sondern auch zeitaufwändig und somit kostenintensiv.

Auch für Käufer gibt es Potential für Skaleneffekte auf Großhandelsmarktplätzen

Für Einkäufer greifen wir einfach eine Frage auf, die häufig an unseren Kundenservice gestellt wird: „Sind die auf RESTPOSTEN.de veröffentlichten Preise Festpreise?“. Natürlich besteht hier ein grundlegender Unterschied zu weithin bekannten Online-Auktionshäusern, denn Auktionen gibt es auf unserem Großhandelsmarktplatz nicht. Der Verkäufer äußert somit faktisch einen Festpreis, der aber in der Regel verhandelbar ist.

Eine sehr gute Verhandlungsposition sichert sich der Einkäufer dann, wenn er mehr abnehmen möchte, als es die Mindestabnahmemenge des Verkäufers vorgibt. Denn dann kommen für den Anbieter die oben angeführten positiven Skaleneffekte zum Tragen: Weniger Kunden, die bearbeitet werden müssen, weniger Arbeit im Versand und der Disposition, vereinfachte Buchhaltung und im Optimalfall sicherere Zahlung.

Nachfrager können dieses Potential aber nur begrenzt beurteilen, denn schließlich sitzen sie nicht „im Kopf“ des Verkäufers und können dessen Kalkulationen auch nicht nachvollziehen. Deswegen ermutigen wir als Betreiber des Großhandelsmarktplatzes RESTPOSTEN.de Verkäufer immer wieder, entsprechende Rabattstaffeln in Ihre Angebote einzufügen. Denn hiermit geben Sie den Nachfragern die Möglichkeit, auf erweiterten Informationen basierend zu kalkulieren – was nicht selten in einer erhöhten Abnahmemenge resultiert. Auf diese Art und Weise profitieren beide Seiten: Der Anbieter verkauft eine größere Menge und hat in der Abwicklung weniger Arbeit, der Nachfrager kann mit einer größeren Gewinnmarge kalkulieren – dem gegenüber stehen lediglich ein erhöhter Kapitalabfluss und erhöhter Lagerbedarf.

Natürlich besteht auch ohne dezidierte ausgewiesene Rabattstaffel die Möglichkeit, über Mengenrabatte zu sprechen – Fragen kostet nix.

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Großhandelsmarktplätze und Vertrauen – Ein Weg der Kostenreduzierung

Vor kurzem hatten wir ja bereits über die Möglichkeiten, die Großhandelsmarktplätze wie RESTPOSTEN.de zur Transaktionskostensenkung mittels Reduktion von Suchkosten bieten, berichtet. Dieser Zusammenhang ist einleuchtend: Wenn wir in unserer Produkt- und Lieferantensuche durch einen Großhandelsmarktplatz schneller zum Ziel kommen – einer Transaktion in Form des Tauschs von Ware gegen Geld – sparen wir Zeit und damit Geld. Doch was hat Vertrauen hier zu suchen? Lesen Sie hier mehr über diesen interessanten Faktor im täglichen Handelsgeschäft.

Vertrauen wird allgemein als ein Mittel zur Reduzierung von Komplexität angesehen. Das ist nicht nur im persönlichen Alltag ein lebenswichtiges Phänomen, sondern auch im geschäftlichen Leben – letztlich kann Vertrauen nicht nur realen Personen entgegengebracht werden, sondern auch Organisationen: Firmen, Vereinen und Verbänden, Parteien und dem Staat an sich. Es besteht allgemein Konsens darüber, dass unsere Welt im Zuge von Globalisierung, weltweiter Vernetzung und Zersplitterung der Medienlandschaft immer komplexer und schwieriger zu bewältigen ist – was natürlich auch für die Geschäftswelt zutrifft.

Vertrauen als Komplexitätsreduzierung im Geschäftsleben

Vertrauen baut sich nicht von jetzt auf gleich, sondern als Lernprozess über einen gewissen Zeitraum auf. Insofern ist es schlichtweg unmöglich, einem bisher unbekannten Geschäftspartner zu vertrauen. Man kann sich lediglich ein Bild von der Reputation, dem Image und gewissen objektiven Fakten machen, um Unsicherheiten entgegenzuwirken. Das ist im Internet zwar oft möglich, kostet aber Zeit, die wie wir wissen Geld ist.

Viel einfacher machen es seriöse Großhandelsmarktplätze, die ein Normensystem entwickelt haben und durch Sanktionsmechanismen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten forcieren, dass sich beteiligte Geschäftspartner auf dem Marktplatz vertrauenswürdig verhalten. Zu diesen Normen zählt in erster Linie die Sicherstellung, dass tatsächlich nur Gewerbetreibende, Unternehmen und andere Rechtspersonen Zugang zu den für Privatleute verschlossenen Bereichen des Marktplatzes haben, wozu natürlich insbesondere die Kontaktmöglichkeit zu anderen potentiellen Geschäftspartnern zählt. Die Sanktionierung besteht in diesem Fall in der Versagung des Zugangs zur Plattform, auch wenn sich ein Privatmann zur Nutzung registriert und sogar bereit wäre, entsprechende Mitgliedschaftsgebühren zu bezahlen. Hier muss von Betreiberseite aus vertrauenswürdig gehandelt und „hart geblieben“ werden. Der Betreiber des Großhandelsmarktplatzes versagt sich also einer vermeintlich günstigen Gelegenheit, schnell noch paar Euro „nebenher“ zu machen und handelt im Sinne der Allgemeinheit seiner gültig angemeldeten Mitglieder – völlig richtigerweise, denn für Privatpersonen und Kaufleute gelten gravierend unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen, gerade was Rücktritts- und Garantierechte angeht. Opportunistisches Verhalten in Form einer Zulassung von Privatpersonen würde das ganze rechtliche Geflecht des Marktplatzes untergraben und den Vertrauensvorschuss aller anderen Mitglieder missbrauchen.


Nur ein starker Großhandelsmarktplatz ist ein guter Großhandelsmarktplatz

Sie fragen sich, warum jetzt Sanktionen ins Spiel kommen, wo es doch eigentlich um Vertrauen auf Großhandelsmarktplätzen gehen soll? Leider ist die erforderlich, denn eine Welt, in der jedermann in jeder Situation vertrauenswürdig handelt, ist eine Utopie. In jeder Gesellschaft und auf jedem Großhandelsmarktplatz gibt es Marktteilnehmer, die in einzelnen Situationen opportunistisch handeln, sprich: Eigennützig und die Normen der sozialen Gruppe, die sie umgibt, missachtend. Wo solches Verhalten existiert, muss es eine Instanz geben, die solches Verhalten bemerkt und abstraft bzw. sanktioniert. Im Fall eines Großhandelsmarktplatzes ist dies natürlich der Betreiber, der stark genug sein muss, seine Normen gegenüber wichtigen, großen und kleinen, viel oder wenig Geld bezahlenden Mitgliedern durchzusetzen.

Benachteiligt sind hier natürlich Betreiber, die nur wenige Marktteilnehmer haben oder gerade frisch am Start sind, abhängig von sehr wenigen, dominanten Teilnehmern sind oder bestimmte Bereiche der Plattform gegen Entgelt zu Gunsten finanziell potenter Marktteilnehmer manipulieren oder quasi monopolisieren – bspw. in dem Suchergebnislisten-Rankings von bezahlten Gebühren abhängig sind. In den ersten Fällen fehlt es an Marktmacht, im letzten Fall wird Unabhängigkeit dem Mammon geopfert, wodurch im Umkehrschluss aber die Vertrauensbasis in einen fairen Marktplatz geopfert wird. Schließlich ist ein wesentlicher Teil der „license to operate“ oder der Daseinsberechtigung eines Großhandelsmarktplatzes seine Funktion, Angebot und Nachfrage möglichst effizient zueinanderzuführen. Die Subventionierung einzelner Anbieter in Form von werblicher Präsenz – die nicht als solche gekennzeichnet ist – in prominenten Platzierungen von Suchergebnislisten sorgt für Informationsasymmetrien, die für die Nachfrager praktisch nicht aufgelöst werden können und vermitteln ein falsches Bild von der Leistungsfähigkeit des Marktplatzes.

Auf lange Sicht ist dieses Verhalten für den Betreiber des Großhandelsmarktplatzes kontraproduktiv, denn bei Erkennen dieser Mechanismen wird das Vertrauen in den Marktplatz an sich gefährdet, mit allen möglichen negativen Folgen für Image und Reputation. Und das Vertrauen in einen starken Betreiber, der allgemein akzeptierte Normen unabhängig durchsetzt, ist ein wesentlicher Faktor für die Erfolgschancen des Marktplatzes, denn ohne Vertrauen in den Betreiber kann es kein Vertrauen auf der Handelsebene der Mitglieder geben.

Vertrauen vs. Hoffnung

Im Optimalfall bewegen wir uns also auf einem Marktplatz mit sicheren rechtlichen Grundlagen und geprüftem Status der Mitglieder, auf dem sich der Markt und damit die Handelstätigkeit der Mitglieder frei entfalten kann. Können wir also sorglos bei jedem Anbieter bestellen und Vorkassezahlungen in beliebiger Höhe leisten?

Aus Sicht des Vertrauens gibt es hier ein klares „Nein“! Denn Vertrauen kann bisher nur zu den erlebten und vom Betreiber kommunizierten Normen und Sanktionsmöglichkeiten bestehen, die einen vertrauenswürdigen Rahmen der Geschäftstätigkeit auf dem Großhandelsmarktplatz setzen. Ihr Gegenüber – Warenlieferant oder Kaufinteressent – kennen Sie beim Erstgeschäft nach wie vor nicht. So komplex, wie es scheint, ist die Sache aber nicht: Sie wissen, dass Ihr Gegenüber die Zugangsnormen zum Marktplatz erfüllt hat, in der Regel wie lange er bereits dort tätig ist und wissen, dass er sich zumindest so vertrauenswürdig verhalten hat, dass er nach wie vor auf dem Marktplatz tätig sein darf. Das ist schon mal viel mehr Vertrauensvorschuss, als eine bloße Recherche im Web bieten kann.

Wenn Sie aber jetzt wahllos Kaufverträge eingehen und geldliche Vorleistungen bringen, verwechseln Sie Vertrauen mit Hoffnung. Hoffnung grenzt sich von Vertrauen dergestalt ab, dass Sie sich vollständig und ohne Einflussmöglichkeit in die Hände des Vertragspartners begeben – unter Einbezug der Möglichkeit, dass sich dieser opportunistisch verhält und die vereinbarte Leistung nicht erbringt.

Auch ein vertrauenswürdiger Großhandelsmarktplatz mit starkem Betreiber und gravierenden Sanktionsmöglichkeiten kann dies nicht zu 100% ausschließen – wie im übrigen Wirtschaftskreislauf auch.  Sie können aber auf die Basis-Normen des Marktplatzes vertrauen und sich wesentliche Arbeitsgänge sparen: Sie wissen, dass Ihr Gegenüber tatsächlich als Kaufmann zu behandeln ist, kennen Kontaktdaten wie Adresse und Telefonnummer und weitere Hintergrunddaten zu Ihrem Gegenüber. Auf Basis dieser gemeinschaftlichen Normen können Sie dann Ihr kaufmännisches Instrumentarium abrufen: Angebot / Besichtigung der Ware / Auftragsbestätigung / Rechnung / möglichst sichere Zahlung / Sendungsverfolgung / Kontrolle der Lieferung usw.

Sie sehen: Vertrauen heißt nicht „blind vertrauen“, bewährte kaufmännische Gepflogenheiten zu vergessen oder Kontrolle ad acta zu legen. Sie wissen bei einem seriösen Großhandelsmarktplatz aber in Form des Betreibers einen Mediator an Ihrer Seite, der bei Problemen vermittelnd zur Seite stehen kann – im Extremfall auch sanktionierend im Sinne von strafend, bspw. in Form des Ausschlusses vom Marktplatz. Wenn diese Sanktionsmöglichkeiten entsprechend kommuniziert werden, ist dies für jeden an gegenseitigen Austauschbeziehungen interessierten Marktplatzteilnehmer ein Ansporn zu vertrauenswürdigem Verhalten.

Vertrauen und Kommunikation auf dem Großhandelsmarktplatz

Der letztgenannte Punkt ist überaus wichtig: Vertrauen auf einem Großhandelsmarktplatz kann sich nur in Verbindung mit Kommunikation und Transparenz entfalten. Der Marktplatzbetreiber muss seine Normen und Sanktionsmöglichkeiten kommunizieren, damit diese Wirkung entfalten können. Hierzu gehört insbesondere die Klarstellung von nicht erwünschtem Fehlverhalten: Nichterbringung von Leistung (dazu gehört bspw. auch die Nicht-Bezahlung gelieferter Ware), Verkauf nicht erwünschter Waren oder Dienstleistungen, Spam-Versendung, etc. Nicht kommunizierte Normen bringen überhaupt nichts, die Marktplatzteilnehmer taumeln dann orientierungslos von A nach B. Natürlich muss der Betreiber auch Automatismen und Humankapital in Form von Mitarbeitern aufbringen, um die Einhaltung der Normen kontrollieren und sanktionieren zu können.

Und auch Sie kommunizieren mit Ihren Geschäftspartnern auf dem Marktplatz, aus der sich im Laufe der Zeit Vertrauen bilden kann – durch erfolgreiche Geschäfte oder bspw. des ehrlichen Eingeständnisses, dass angebotene Ware kurzfristig abverkauft wurde und somit nicht an Sie verkauft werden kann – Vertrauen besteht nicht auf Fehlerlosigkeit. Der Lerneffekt, anderen Marktplatzteilnehmern zu vertrauen wird durch die Gemeinschaft des Marktplatzes verstärkt: In einem rege frequentierten Marktplatz begegnen Sie von Zeit zu Zeit denselben Akteuren und bauen auf die bisherige Erfahrung und Kommunikation mit diesen auf. Diese „kleine Welt“ stellt einen großen Vorteil in Sachen Möglichkeit der Vertrauensbildung dar, denn das Internet wird von großen Teilen der Bevölkerung – oft fälschlicherweise – als anonym verstanden. Das Bewegen in einer begrenzten, vertrauenswürdigen Umgebung ist ein wertvoller Nährboden für vertrauensvolle, sich im Laufe der Zeit weiter entwickelnde Geschäftsbeziehungen zu anderen Marktteilnehmern.

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Großhandelsmarktplatz RESTPOSTEN.de in der Financial Times Deutschland

In der E-Commerce Beilage der heutigen Financial Times Deutschland, die vom renommierten Medienhaus MediaPlanet realisiert wurde, ist heute ein sehr interessanter Artikel über “Restantenvermarktung im Internet” erschienen, der insbesondere das Potential von Großhandelsmarktplätzen thematisiert, Transaktionskosten auf beiden Seiten einer Geschäftsverbindung – Verkäufer und Käufer – zu senken. Neben der Tatsache, dass Marketing-Geschäftsführer Christoph Krebs den Artikel mit einem kleinen Beitrag bereichert, freut uns insbesondere die Tatsache, dass unser Großhandelsmarktplatz RESTPOSTEN.de als einzige Empfehlung für den Bereich der Großhandelsmarktplätze redaktionell erwähnt wird. Insofern können wir die Lektüre des Artikels natürlich uneingeschränkt empfehlen. Kaufen Sie sich also noch schnell eine Financial Times Deutschland oder lesen Sie den Artikel in unserem Pressebereich – mit freundlicher Genehmigung. Viel Spaß!

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Großhandelsmarktplatz RESTPOSTEN.de – Der Pionier unter den Handelsplattformen

Mit den schönen Worten

Restposten.de – Der Pionier unter den Handelsplattformen

beginnt der Artikel über unseren Großhandelsmarktplatz RESTPOSTEN.de, der gestern als erste Folge der Testreihe, die der Händlerbund über Großhandelsmarktplätze im Internet publiziert, online gestellt wurde.  Auch unserer Meinung nach natürlich zu Recht, gibt es die Handelsplattform RESTPOSTEN.de doch schon bereits seit 1997. Auch die im Artikel folgenden Ausführen über gehandeltes Sortiment, Suchmechanismen, Sicherheitsvorkehrungen, Struktur usw. wurden von der Redaktion positiv bewertet. Aber wir wollen dem Artikel nicht vorgreifen und muntern Sie zum Lesen auf! Viel Spaß!

Buchempfehlung

Buchempfehlung “Elektronische Marktplätze”

Es ist sicher ein interessantes Projekt, sich dem Thema Großhandelsmarktplätze wissenschaftlich zu nähern. Ein guter Ausgangspunkt für Interessierte ist das Buch “Elektronische Marktplätze: E-Business im B2B-Bereich” von Stefan Landwehr, Armin Zech und Kai-Ingo Voigt. Das Buch datiert zwar aus dem Jahr 2003, doch beschäftigt es sich nicht mit Bereichen, die einem halbjährigen Wandel unterliegen, sondern mit theoretischen Aspekten, die eher dauerhafter Natur sind. In jedem Fall ist die Lektüre des Buches gut dazu geeignet, sich Wissenswertes über die theoretischen Hintergründe von Großhandelsmarktplätzen und artverwandten Projekten anzueignen – wie beispielsweise Begriffsabgrenzungen, Definitionen von Prozessphasen im Handelsablauf, Dimensionen von Handelsobjekten usw.. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

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Großhandelsmarktplätze und Transaktionskosten

Ein wesentlicher Vorteil von Großhandelsmarktplätzen in Theorie und Paxis ist die Senkung der Transaktionskosten. Aus dem Fachchinesich übersetzt heisst das am Beispiel der Suchkosten nichts anderes, als das ein gut ausgestatteter Großhandels-Marktplatz Tausende verschiedener Produkte an einem Platz – dem Marktplatz – bündelt und für Interessenten zentral durchsuchbar macht. Besonders in Kombination mit intelligenten Suchmechanismen, wie der auf zahlreiche Arten filterbaren Echtzeitsuche von RESTPOSTEN.de entfaltet diese Bündelung ihre volle Kraft, durch die Suchkosten weiter gesenkt werden können. Anstelle also papiergebundene Kataloge oder Fachzeitschriften zu wälzen, Dutzende Suchergebnisseiten von Google zu durchforsten und die gefundenen Großhandels-Websites nach verwertbaren Informationen zu filtern, kann mit wenig Aufwand ein relevantes Suchergebnis erzeugt werden. Und da Zeit im Geschäftsverkehr Geld ist, birgt dieses System ein enormes Sparpotential, das für andere wertschöpfende Tätigkeiten verwendet werden kann.

Hinzu kommt natürlich, dass der einzelne Großhandelsshop an sich nicht die Regel, sondern die Ausnahme darstellt. Das WWW wird von vielen Großhändlern nach wie vor hauptsächlich zur Imagebildung genutzt. In Verbindung mit der Produktveröffentlichung auf großen und effizienten Großhandelsmarktplätzen ist das auch durchaus eine gangbare und pragmatische Lösung.

Auch zu diesem Thema haben wir im März auf dem Hitmeister E-Commerce-Day einen vielbeachteten Vortrag gehalten, den wir hier gerne nochmals präsentieren möchten – an Aktualität hat er jedenfalls nicht verloren:

Chancen auf B2B-Marktplätzen nutzen. Einfach und effizient im Großhandel einkaufen.

Der Siegeszug des Internets in den vergangenen Jahrzehnten hat die Welt des Einkaufens vollständig erneuert. Das gilt nicht nur für den Endverbraucher-Bereich. Auch das Aufkommen moderner B2B-Marktplätze wie RESTPOSTEN.DE hat dazu beigetragen, das heute vieles einfacher, bequemer und schneller geht. Die Vorteile dieser modernen Form, im Großhandel einzukaufen, liegen auf der Hand: Sie haben die Möglichkeit, online die Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen, die auf einem transparenten Marktplatz miteinander in den Wettbewerb treten, in Ruhe den besten für sich herauszusuchen und ihre Bestellungen online oder offline zu tätigen.

Einkaufen im Großhandel über elektronische B2B-Plattformen: Mit wenigen Klicks viel erledigen!

Plattformen für Wiederverkäufer wie RESTPOSTEN.DE geben die Möglichkeit, in Minuten über das Internet zu erledigen, was vorher stundenlanges Vergleichen in Katalogen, anstrengende Besuche von Branchenmessen oder das Absuchen der Ergebnisse in Google, Bing oder Yahoo erforderte. Sie haben eine optimale Übersicht über den aktuellen Marktpreis für eine Ware, die verschiedenen aktiven Anbieter und können Ihre Bestellungen komplett auf elektronischem Weg abwickeln, sodass nur ein minimaler Zeit- und Verwaltungsaufwand für Sie anfällt. Sie selbst haben dann mehr Zeit, sich um die Belange Ihrer Kundschaft zu kümmern und den Verkauf anzukurbeln und kaufen vor allem nicht aufgrund eines fehlenden Marktüberblickes zu teuer ein!

Großhandel auf B2B-Plattformen wie RESTPOSTEN.DE: Deshalb ist es so günstig!

Wie kann es Ihnen gelingen, große Filialketten mit viel größerer Einkaufsmacht zu unterbieten und trotzdem noch Geld dabei zu verdienen? Das ist eine Frage, die sich viele kleine Einzelhändler immer wieder stellen. Da die großen Filialketten von den Produzenten erwarten, Ihre Waren kurzfristig abrufen zu können, kommt es immer wieder dazu, dass große Warenbestände aufgebaut werden. Diese kosten die Produzenten Kapitalzinsen und Lagerkosten. Die Großhandelsmarktplätze wie RESTPOSTEN.de im Internet haben sich etablieren können, da es über sie gelingt, diese Waren kurzfristig auf zusätzliche Vertriebswege außerhalb großer Filialketten umzuleiten, neue Kunden zu gewinnen und Bestände unter Umständen sogar schnell zu liquidieren. Mit den B2B-Plattformen im Internet ist ein elektronischer Großhandel entstanden, der viel flexibler als der stationäre Großhandel auf Schwankungen bei Angebot und Nachfrage reagieren kann.

Chancen im Großhandel nutzen, aber Einkaufspolitik, Lagerhaltung und Absatzwerbung geschickt koordinieren!

Der günstige Einkauf großer Warenmengen im Großhandel nützt Ihnen wenig, wenn Sie nicht den geeigneten Lagerplatz haben und Ihre Kunden nicht Bescheid wissen, dass es das Produkt X im Moment bei Ihnen im Sonderangebot gibt. In enger Abstimmung mit Ihren Mitarbeitern sollten Sie festlegen, welche Produkte zu welchem Zeitpunkt vom Großhandel angeliefert werden, welcher Lagerplatz benötigt wird und in welcher Form eine kurzfristige Aktionswerbung geschaltet werden kann. So gelingt es Ihnen, kurzfristige Entwicklungen zu berücksichtigen und Umsätze mit guten Gewinnmargen zu erzielen.

Fazit:

  • Das Einkaufen über B2B-Großhandelsplattformen wie RESTPOSTEN.de geht besonders effizient. Das Blättern in Katalogen und Durchstöbern von Suchmaschinen-Ergebnissen gehört der Vergangenheit an. Sie haben mit wenigen Klicks Ihre Bestellvorgänge im Großhandel erledigt und können sich viel intensiver um Ihre Kunden und den Verkauf Ihrer Waren kümmern.
  • Elektronische B2B-Plattformen dienen den Produzenten als Ventil für überschüssige Waren, die in den konventionellen Vertriebswegen in der aktuellen Situation keine Nachfrage finden. Diese können auf Marktschwankungen schneller als der stationäre Großhandel reagieren und sehr effizient ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herstellen.
  • Als kleiner Einzelhändler kennen Sie Ihre Kunden und ihre Vorlieben persönlich! Mit dem Einkauf im elektronischen Großhandel zum Beispiel via RESTPOSTEN.DE reagieren Sie auf kurzfristige Markttrends schneller als die langfristig planenden Filialketten und erzielen damit gute Gewinne.